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Willkommen auf der Internetseite
der Techniklinie 5!

Am 30. März 2012 wurde die Überlandlinie Bad Dürrenberg – Halle zur Themenbahn „Techniklinie 5". Wollen Sie wissen, welche bahnbrechenden Entwicklungen von unserer Region entlang der Strecke ausgingen, wo die erste Brikettfabrik der Welt gebaut wurde, wer den Chemiestandort Leuna begründet hat oder warum die NASA mit Ultraschall aus Halle arbeitet?
Auf dieser Internetseite finden Sie Informationen zu den einzelnen Streckenabschnitten der Techniklinie 5, die mit der Entwicklung von Wissenschaft und Technik in Halle (Saale) und dem Saalekreis zu tun hatten oder haben.

Steigen Sie ein und erfahren Sie mehr!

Kröllwitz

Kröllwitz


Halles Innovationsschmiede bietet Raum für Firmen auf dem Gebiet der Zukunftstechnologien, von Nano-, Bio- und Biochemietechnologien über Pharmazie und Umwelttechnik bis hin zu neuen Medien und Dienstleistungen, in unmittelbarer Nachbarschaft zu universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie den Max-Planck- oder Fraunhofer-Gesellschaften. Unternehmen finden im größten mitteldeutschen Technologiepark optimale Bedingungen für Forschung und Entwicklung sowie angeschlossene Produktion von Prototypen und Kleinserien. Auf dem weinberg campus leben und arbeiten mehr als 5.000 Menschen, unter anderem im Universitätsklinikum, das jährlich etwa 35.000 Patienten stationär und weitere 120.000 Fälle ambulant versorgt.

Haltestellen in der Umgebung

  • Kröllwitz
  • Spechtweg
  • Heide
  • Straßburger Weg
  • weinberg campus
  • Gimmritzer Damm
  • Rennbahnkreuz


Saline - MMZ

Saline - MMZ


In Rufweite der MDR-Hörfunkzentrale und der Stadtwerke Halle am Salzgrafenplatz steht das Mitteldeutsche Multimediazentrum, das moderne Zentrum für die Kreativ- und Medienwirtschaft in Sachsen-Anhalt. In hochmodernen Film- und Audiostudios lernen Bilder laufen und sprechen. Hier befindet sich Mitteldeutschlands einziges Kinotonmischstudio, das für seine hochwertige Ausstattung und Soundqualität mit der Dolby Premium Lizenz ausgezeichnet wurde. Heute sind es die Medien, gestern war es das Salz. Salz machte Halle zur Stadt. Diese Tradition halten die Halloren als Nachfahren der Salzarbeiter lebendig. Im Technischen Halloren- und Salinemuseum gibt es Wissenswertes zur Industrie rund um das „weiße Gold" zum Staunen und Anfassen.

Haltestellenin der Umgebung

  • Saline
  • Ankerstraße


Marktplatz

Marktplatz


Die Magdeburger Straße ist Sitz zahlreicher Unternehmen, wie des Energieversorgers EnviaM. Außerdem findet man hier einen historisch und architektonisch beachtenswerten Standort des Universitätsklinikums der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der in den Jahren 1876 bis 1884 erbaut wurde. Am Steintor mit dem gleichnamigen ältesten Varieté Deutschlands entsteht zurzeit das neue Geistes- und Sozialwissenschaftliche Zentrum der Universität. Der hallesche Markt ist mit 16.000 Quadratmetern der größte Platz der Stadt. Sein Ruhm beruht auf der Silhouette mit den fünf Türmen, dem Wahrzeichen Halles. Der Rote Turm verfügt mit seinen 76 Glocken, Gesamtgewicht 54.980 Kilogramm, über das zweitgrößte Carillon weltweit.

Haltestellen in der Umgebung

  • Hallmarkt
  • Markt
  • Juliot-Curie-Platz
  • Stadtbad


Riebeckplatz und Umgebung

Riebeckplatz und Umgebung


Am Riebeckplatz schlägt das verkehrstechnische Herz Halles. Der Platz gehört zu den größten städtischen ampelgeregelten Kreiseln in Deutschland. Bis zu 80.000 Autos pro Tag und 52 Straßenbahnen pro Stunde sowie viele Buslinien queren ihn. Benannt wurde der Platz nach dem Industriellen Carl Adolf Riebeck, dem Begründer der Riebeck'schen Montanwerke. Am Riebeckplatz befindet sich auch der Hauptbahnhof der Stadt. 1890 als Inselanlage in Betrieb genommen, gilt der Hauptbahnhof seither als wichtige Schnittstelle für den Personen- und Güterverkehr in Mitteldeutschland. Nach der Sanierung strahlt das beeindruckende Gebäude seit 2003 in altem, neuem Glanz.

Haltestellen in der Umgebung

  • Steintor I/ II
  • Magdeburger Straße
  • Riebeckplatz
  • Hauptbahnhof


Südliches Halle

Südliches Halle


Der Stadtteil Ammendorf gehört zu den wichtigsten Industriestandorten in Halle (Saale). 1885 wurde hier die erste Brikettfabrik der Welt erbaut. Später kamen Industrieansiedlungen, wie der Waggonbau Ammendorf, hinzu. Das von der EVH betriebene Kraftwerk in der Dieselstraße versorgt heute mittels umweltschonender Kraft-Wärme-Kopplung die Stadt mit Strom und Wärme. In unmittelbarer Nähe befindet sich mit dem Bergmannstrost Halle eine der größten Unfallkliniken Europas. Das gründerzeitliche Industrieareal um den Thüringer Bahnhof mit historischer Malz-, Kaffee-, Zucker- u. Maschinenfabrik wird heute von Dienstleistungs- und Medienunternehmen genutzt. Lohnend ist auch der Ausblick vom Wasserturm Süd am Lutherplatz, einem Industriedenkmal aus den 1920er Jahren.

Haltestellen in der Umgebung

  • Pfännerhöhe
    Heinrich Schütz Straße
  • Lutherstraße
  • Huttenstraße
  • BG Kliniken Bergmannstrost
  • Damaschkestraße
  • Theodor Neubauer Straße
  • S-Bahnhof Rosengarten
  • Betriebshof Rosengarten
  • Am Sommerbad
  • Florian Geyer Platz
  • Ammendorf


Schkopau

Schkopau


Die Gemeinde Schkopau ist untrennbar mit dem Slogan „Plaste und Elaste aus Schkopau" verbunden. Bekannt wurden die Buna-Werke bereits in den 1930er Jahren als weltweit erste Synthesekautschukwerke, wobei der Begriff BUNA für die Polymerisation von Butadien mit Natrium steht. Es entstand einer der größten Chemiestandorte in der Region. Bis heute steht der Markenname BUNA ® für synthetischen Kautschuk. Heute ist das Werk Schkopau der Dow Olefinverbund GmbH der gößte Kunststoffhersteller in den neuen Bundesländern. Es produziert nach modernsten technologischen Verfahren unter anderem Dämm- und Klebstoffe, Verpackungen und Körperpflegeprodukte auf Erdölbasis. Im Dow ValuePark® Schkopau bildet das hier angesiedelte Kompetenzzentrum für Kunststofftechnik (mitz II) das Bindeglied zwischen Kunststoffforschung, -produktion und –anwendung.

Haltestellen in der Umgebung

  • Korbethaer Straße
  • Schkopau/Bunawerke
  • Am Schloß
  • Ludwig-Uhland-Straße


Merseburg

Merseburg


Zwischen den Chemiestandorten Leuna und Schkopau befindet sich die altehrwürdige Stadt Merseburg, die nicht nur für ihren Dom, sondern vor allem als Hochschulstandort bekannt ist. Die traditionsreiche Ingenieursschmiede bietet über 2.500 Studierenden fachliche Exzellenz, Praxisnähe und interdisziplinäre Ansätze in den Fachbereichen Ingenieur- und Naturwissenschaften, Informatik und Kommunikationssysteme, Wirtschaftswissenschaften sowie Soziale Arbeit, Medien und Kultur. In Merseburg lohnt sich auch ein Besuch des Landesarchivs Sachsen-Anhalt. 15.000 laufende Meter Akten, Karten, Plakate und Flugblätter, Fotos, Filme und Tonträger werden in Merseburg verwahrt. Ein Schwerpunkt dabei: Industriegeschichte und -entwicklung Mitteldeutschlands.

Haltestellen in der Umgebung

  • Hohendorfer Marke
  • Stadtstadion
  • Am Stadtpark
  • Slawenweg
  • Carl-von-Basedow-Klinikum
  • Lindenstraße
  • Merseburg Zentrum
  • Herweghstraße
  • Haeckelstraße
  • Leunaweg


Leuna

Leuna


Leuna und die Industrie bilden seit fast 100 Jahren eine Symbiose. Schon 1916 begründete Carl Bosch im Auftrag der BASF mit dem Ammoniakwerk Merseburg die Geschichte des Standortes. Der einst größte europäische Chemiestandort punktet heute mit viel Grün und facettenreicher Architektur von der Romanik bis zum Bauhaus. Auf dem Areal der Leuna-Werke siedeln wieder rund 100 moderne Unternehmen, darunter Total, BASF, Linde oder Dow Chemical. Mit dem Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP ist auch die Forschung zurückgekehrt. Die sanierte Gartenstadt Leuna gehört zu Europas imposantesten Gartenstadtsiedlungen und ist das größte Flächendenkmal des Saalekreises.

Haltestellen in der Umgebung

  • Leunatorstraße
  • Industrietor
  • Am Haupttor
  • Pfalzplatz
  • Sachsenplatz
  • Krähenberg
  • Daspig
  • Leuna -Kröllwitz

 



Bad Dürrenberg

Bad Dürrenberg


Bad Dürrenberg wird auch „die Stadt mit dem Salz in der Luft" genannt. Deshalb heißt es hier an Europas längstem zusammenhängenden Gradierwerk: Tief durchatmen! Der 12 Meter hohe und 638 Meter lange Bau umrahmt einen der schönsten Kurparks Deutschlands mit vielen botanischen Besonderheiten. Wie wichtig das „weiße Gold" für Bad Dürrenberg war und ist, zeigt das Borlach-Museum im gleichnamigen Turm. Der ehemalige Schachtturm ist heute das Wahrzeichen der Stadt. Benannt nach dem Gründer der Dürrenberger Saline Johann Gottfried Borlach zeugt er von der Industriegeschichte der einst führenden Salinen Deutschlands und ist zugleich Standort auf der „Europäischen Route der Industriekultur".

Haltestellen in der Umgebung

  • Kirchfährendorf
  • Kurpark
  • Platz der Freiheit
  • Bad Dürrenberg